Im Abstimmungscouvert vom 14.6. hat es ein paar mietenrelevante Zettel drin! Nutze dein Privileg, abstimmen zu dürfen, und füll die Zettel rechtzeitig aus!
Ich gebe hier ganz unverblümt meine sehr persönliche Meinung zu den Wohnfragen kund, was ich als immomailing-Betreiberin wichtig finde und wie ich als Stadtzürcherin abstimmen werde:
Diese beiden kantonalen Initiativen sind nicht das Gelbe vom Ei, gehen für mich aber in die richtige Richtung, die Gegenvorschläge unterirdisch … darum ganz klar:
JA – A Volksinitiative für mehr günstige Wohnungen („Wohnungsinitiative“)
NEIN – B Gegenvorschlag des Kantonsrates 2025
A – C Stichfrage
JA – A Volksinitiative „Bezahlbare Wohnungen schützen. Leerkündigungen stoppen“ (Wohnschutz-Initiative)
NEIN – B Gegenvorschlag Wohnschutz-Initiative
A – C Stichfrage
Dass mehr, schneller und einfacher gebaut werden können soll, finde ich genau gleich einleuchtend, wie dass bezahlbarer Wohnraum geschützt und erhalten werden muss.
Die besitzenden und vermietenden Institutionen und Menschen müssen endlich mit einem klaren Bekenntnis mit an den Tisch sitzen und Wohnraum für die ganze Bevölkerung erstellen, und zwar überall, in der ganzen Stadt und im ganzen Kanton.
Ohne politischen Druck wird jedoch nichts passieren. Der Boden wird weiterhin viel zu teuer gekauft, da er Renditepotenzial birgt. Die Mieten werden weiter steigen, weil man faktisch eine Marktmiete eingeführt hat, obwohl es gemäss OR eine Renditegrenze von 3.25% gibt. Häuser werden weiter leergekündigt, auch wenn die neu erstellten Wohnungen längst nicht mehr weggehen wie warme Semmeln. Wohnungen werden mittlerweile lieber monatelang leer gelassen, weil die hohen Mieten nicht mehr überall und für alle Objekte bezahlt werden. Der Markt für Wohnungen mit Mieten von über 1’000 Franken pro Zimmer scheint langsam gesättigt zu sein, und doch wird weiterhin nur dieses Preisniveau angepeilt.
NEIN – Kantonale Volksinitiative „Wohneigentum wieder ermöglichen“ (Wohneigentums-Initiative)
Mit Steuergeldern erstellte Wohnungen sollen im Besitz der Allgemeinheit bleiben und vermietet werden – und sicher nicht an Private verkauft werden.
JA – 40 Millionen für den Jugendwohnkredit (Stadt Zürich)
Nein – SVP Initiative „Keine 10-Millionen-Schweiz! (Nachhaltigkeitsinitiative)“
Auch wenn das keine direkt Wohn-Geschichte ist, gibts ganz klar ein NEIN von mir!